Nachhaltiges SportFeld - Update
Hier halten wir euch auf dem Laufenden!
Auf dieser Seite dokumentieren wir alle wichtigen Meilensteine, Fortschritte und Aktionen rund um das Projekt „Nachhaltiges SportFeld“.
Von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung – begleitet uns auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Bewegung und Gemeinschaft auf dem Campus.
Januar 2026
Der Garten schläft, die Planung läuft
Noch liegt das SportFeld unter einer Schneedecke - doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen. Saatgut wird gesichtet, Anbauflächen geplant und das Konzept für die kommende Saison entwickelt.
Februar 2026
Alles beginnt mit einem Korn
März 2026
Von der Planung in die Erde
Im März wurde aus Theorie Praxis: Die Beete wurden bodenschonend und ohne maschinellen Einsatz vorbereitet, bevor die ersten Direktsaaten folgten. Highlight des Monats war die Anzucht von 21 verschiedenen Tomatensorten - mit bewusstem Fokus auf Sortenvielfalt und samenfestes Saatgut. Ende März kamen die ersten Jungpflanzen ins Freiland: über 70 Kartoffeln, mehrere Kohlsorten, Möhren, Zwiebeln und Rote Bete.
Mit der Anlage eines Bienenhügels ein sichtbares Zeichen für den ökologischen Anspruch des Projekts gesetzt. Das Nachhaltige Sportfeld ist damit nicht nur Anbaufläche, sondern aktiver Lebensraum für Wildbienen und ein Beitrag zur Artenvielfalt auf dem Campus.
April 2026
Vielfalt wächst zusammen
Ein Grund zur Freude: Mit den ersten reifen Radieschen konnte im April die allererste Ernte der Saison eingefahren werden – ein kleiner, aber bedeutsamer Meilenstein. Parallel dazu wurde kräftig weitergearbeitet: Gurken und Salate zogen ins Gewächshaus, die Tomaten fanden ihren Platz unter dem Dach, und auch Zucchini und Staudensellerie wurden gepflanzt. Die Kartoffeln wurden angehäufelt und entwickeln sich gut. Der Garten nimmt sichtbar Gestalt an.
Mai 2026
Der Garten zeigt, was in ihm steckt
Wer den Garten dieser Tage besucht, sieht: Es wächst und gedeiht. Spinat, Salate und Kohlgewächse füllen die Beete, der leuchtend lila Kohlrabi entwickelt sich prächtig – und die erste größere Erntewelle steht kurz bevor.
Juni 2026
Vom Beet auf den Teller
Bei den ersten Kochworkshops am 1. und 15. Juni wurde gemeinsam geerntet – Spitzkohl, Brokkoli, Maiwirsing und Kohlrabi frisch aus dem eigenen Garten – und anschließend leckere Gerichte zubereitet: dreierlei Curry, Kohlrabisalat und Kohlrabi-Weiße-Bohnen-Chili. Neben dem Kochen gab es theoretischen Input zu Saisonalität, nachhaltigem Konsum und gesunder Ernährung – ein schöner Rahmen, um das Erlebte einzuordnen.
Auch im Garten selbst war der Juni arbeitsreich: Bei sommerlichen Temperaturen wurde regelmäßig gegossen, Tomaten, Gurken und Auberginen ausgegeizt und hochgebunden – und generell viel Zeit in die laufende Beetpflege investiert, damit alles gesund wächst und gedeiht. Der Zuspruch der Studierenden bestätigt, was das Projekt von Anfang an verfolgt: Nachhaltigkeit nicht nur denken, sondern gemeinsam erleben und schmecken.
Juli 2026
Hochsommer auf dem Nachhaltigen SportFeld
Die letzten Wochen brachten Hitze und wenig Regen – entsprechend stand regelmäßiges Gießen ganz oben auf der Agenda. Unter anderem wurden Tomaten, Auberginen und Paprika ausgegeizt und hochgebunden, der zweite und letzte Satz Buschbohnen kam in die Erde.
Nicht alles lief nach Plan: Eine Wühlmaus hat sich an den Möhren bedient und uns zur vorzeitigen Ernte des Möhrengrüns gezwungen. Damit das geerntete Grün trotzdem sinnvoll genutzt wird, haben die Teilnehmenden ein Rezept für ein Möhrengrün-Pesto mitbekommen – Resteverwertung und Nachhaltigkeit ganz praktisch.
Highlight des Monats war der Bau eines Dreikammer-Komposts – ein weiterer Schritt in Richtung geschlossener Kreisläufe auf dem Nachhaltigen SportFeld. Gartenabfälle werden künftig direkt vor Ort zu wertvollem Dünger verarbeitet.
August 2026
Ernte, Verkostung und der Blick nach vorne
Der August steht ganz im Zeichen der Hochsaison – und die hat es in sich. Schon im Juli ging es los: Aubergine, Zucchini, Porree und Basilikum direkt aus dem eigenen Garten auf den Teller – die Ernte läuft auf Hochtouren.
Im Gartenworkshop wurde fleißig weitergemacht: Feldsalat markiert die dritte und letzte Ernteperiode der Saison, weshalb jetzt nochmal wöchentlich neue Sätze ausgesät werden. Auch die ersten vollreifen Paprika konnten geerntet werden – ein weiterer Meilenstein nach Monaten der Geduld. Und selbst gewonnenes Saatgut wurde für die Lagerung aufbereitet: Mit einem einfachen physikalischen Prinzip wird dabei die Spreu vom Weizen getrennt – ganz wörtlich.
Beim Kochworkshop stand erneut Gemüse direkt aus dem eigenen Garten im Mittelpunkt: grüner Bohnensalat, marinierte Aubergine und Pasta mit Zucchiniblättern und -stängeln – ein schönes Beispiel für konsequente Nose-to-Tail-Verwertung. Den krönenden Abschluss bildete eine ausgiebige Tomatenverkostung: Von den rund 20 angebauten Sorten dieses Jahres soll gemeinsam entschieden werden, welche im nächsten Gartenjahr wieder ihren Platz finden.